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Biotin für Pferde

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Viele Hufschmiede empfehlen Pferdehaltern, ihren Tieren Biotin zu füttern, um die Struktur des Horns zu verbessern und den Halt der Eisen am Huf zu gewährleisten. Was aber verbirgt sich hinter dem genannten Mittel, wie wirkt es, wieviel benötigt ein Pferd und welche Alternativen gibt es zu diesem Zusatzfutter?

Biotin aus natürlicher Quelle

Das wasserlösliche Vitamin des B-Komplexes wird von den Mikroorganismen des Darmes hergestellt. Doch sogar Experten sind sich uneinig, welche Menge des selbst produzierten Biotins die Tiere wirklich verwerten und ob diese ausreicht, den täglichen Bedarf zu decken. Hinzu kommt, dass schon kleinste Faktoren die körpereigene Produktion stören können und das Pferd dadurch an Biotin-Mangel leidet. So können - Futterumstellungen, - eine Behandlung mit Antibiotika oder - das Verabreichen einer Wurmkur dafür sorgen, dass die Darmflora der Tiere aus dem natürlichen Gleichgewicht gerät und die "Herstellung" des Biotins nachhaltig gefährdet.

Mangel mit weitreichenden Folgen

Die Folge ist eine Unterversorgung, die sich auf den Enzym-Haushalt des Pferdes auswirkt. Fehlt dem Organismus das dringend benötigte Vitamin, leiden sowohl der Stoffwechsel als auch die Keratin-Bildung. Das wiederum zieht Störungen des Haut-, Haar- und Hufwachstums nach sich. Durch Biotin-Mangel erhöht sich die Neigung zu - Hufrissen - Hornspalten - Entzündungen - Haut- und Fellproblemen Erste sichtbare Symptome einer einsetzenden Unterversorgung sind - Haarausfall, besonders am Langbewuchs - Kahlstellen - Hautentzündungen

Normaler und erhöhter Bedarf

Damit es gar nicht erst soweit kommt, müssen Pferde ausreichend Biotin über die Nahrung aufnehmen. Allein um die Hornqualität bzw. die Keratin-Bildung aufrecht zu halten, benötigen die Tiere eine gewisse Mindestmenge an Biotin! Haben sie bereits Probleme entwickelt, kann sich ihr Bedarf gegenüber der Basis-Dosierung unter Umständen stark erhöhen. Davon ausgehend, dass selbst biotinreiche Futtermittel wie - Hafer - Sonnenblumenkerne - Bierhefe nur wenige Mikrogramm pro 100 Gramm enthalten und diese allenfalls als Zusatzfutter verabreicht werden, sind ergänzende Biotin-Gaben unumgänglich.

Fertigpräparate als sinnvolle Ergänzung

Im Fachhandel sind sowohl Einzel- als auch Kombinationspräparate erhältlich, die dem Futter direkt beigemengt werden. Die Angabe der empfohlenen Menge variiert je nach zu grunde gelegter Maßeinheit. Während manche Hersteller die Dosierung in Mikrogramm (mcg) angeben, nutzen andere Milligramm (mg). Die Umrechnung ist jedoch ganz einfach, denn 1.000 mcg entsprechen 1 mg Biotin - oder umgekehrt. Je nachdem, wie stark die Tiere gefährdet oder gar schon betroffen sind, sollten sich die Kuren auf einen Zeitraum von 4-12 Monaten erstrecken. Werden die erhöhten Biotin-Gaben zu früh beendet, stellen sich über kurz oder lang erneute Haut- und Fellprobleme oder spröde und rissige Hufe ein. Nach Angabe von Tierärzten rufen versehentliche Überdosierungen weder Schäden noch unerwünschte Nebenwirkungen hervor, so dass Pferdehalter das Zusatzfutter auch als Prophylaxe-Maßnahme oder über den Kurzeitraum hinaus einsetzen können.